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Hymne an einen Steinhaufen, 26.06.2011
von Sophie Scarell
Wenn ich doch nur einmal noch Deinen Atem spüren könnte,
Wie Du mich in all der Zeit verwöhntest.
So sehnsuchtsvoll ich in die Vergangenheit blicke,
Der Tag an dem Du aus dem Schutt erstandest.
Dein sind meine schönsten Erinnerungen,
Nur so ich Dich sehe.
Bis eines Tages die dunkle Wolke vom fernen Rex ankündigte die Vernichtungen,
oh, mein geliebtes Baby gewachsen, wenn ich auf das Ende und auf meine Rache sehe.
Es sind derer drei, die mich und Dich quälen,
Ein Staatsdiener, ein Rex und ein Böser aus dem Morgenlande,
Nicht die heiligen drei Könige, die Geschenke zum frohen Ereignis bringen,
sondern eine Heuschreckenplage aus der Dunkelheit b&oum;ser Seele.
Blinde Zerstörugswut gegen ein reines Haus aus minderwertigem Neid,
Habgier, Hass haben uns vorerst entzweit.
Der hellen rosa Blüten giftiger Geist
Wird zur Strecke bringen den menschlichen Abfall.
Wie aus alter Zeit in lieblicher Musik zu mir herüberklingt,
der Wiederholung Zweck bedingt.
In neuem Glanze wirst Du wie Phönix aus der Asche emporsteigen
Und Dich als entgültiges Denkmal
Der Beseitugung menschlich niedrigster Bet&äuml;tigung zeigen.
Als Burg gegen Solches bist Du erbaut,
Zeige Deine geheimnisvolle Kraft,
Fühle Dich mit mir verbunden,
Höre auf mich der Rache vollstreckt,
Die Zeit ist nah, die Hände nicht mehr gebunden,
So, heile die Wunden!
Lasse fließen das dunkle Wasser,
Emporsteigen die giftigen Dämpfe aus Deinem Innern,
Lausche, die Harpyien wimmern,
Sie singen das Lied der Ewigkeit,
Erwache aus deinem Schlaf und lass uns erinnern,
Deine Aufgabe zu verteidigen die Deinen im Streit.
Führe die drei Bösen der gerechten Strafe entgegen,
Langes Siechtum ihr verderben durch Dich,
Verlasse mich nicht,
Über tausend Jahre bleiben wir vereint!
Der Helmut im Glück!
Es war einmal- so lange ist es nun auch nicht her- ein Helmut. Wie jeder Hans im Glück wurde auch der Helmut im Glück in Deutschalnd als Säugling geboren. Lütscher Kopf und Finger wie Streichhölzer. Papa war 42 Jahre und Tischler, Mama war 38 Jahre und hatte ein Haus. Dort wuchs Klein- Helmut auf. Nicht der Hellste in der Oberstube aber stets ein lieber Bube!
Um ein Helmut im Glück zu werden, so hatte er auch Träume. So wollte er deutscher Beamter werden, Haus und Glück mit Familie. Die Zukünftige, Gott steh ihr bei, sollte ein Kapitänstöchterlein sein. So war es und so ging es. Klein- Helmut wurde erwachsen, Beamter und heiratete ein gar böses Kapitänstöchterlein. Ein Pärchen wurde geboren, ein Haus wurde gebaut.
Dunkle Wolken kamen drohend herauf. Doch dies störte den Helmut im Glück nicht im Mindesten. Ein böser König von den Palmen stahl ihm Weib, Kind und Haus, doch Helmut sah das Glück voraus. Wie es geht in Deutschland, die Eltern starben, die Ehe brach, das Haus versteigert-- und hinter der Palme sitzt der König und lacht-- die Klagemauer ist keine Klagemauer, sondern widerhallt vom Gelächter der Sonnenanbeter.
Mit Lust und guter Laune, entledigt sämtlich drückenden Vermögens, Verpflichtungen und Verantwortungen, schon sinnt unser Helmut im Glück auf Neues. Eine Reise in die Südsee zum bösen König hinter der Palme, so plant der Helmut im Glück!
Die Anekdote ist gar kurz, weil sie nicht zu Ende. Der Dichter des Lebens schreibt noch bis ihm die Feder bricht..............
Sophia Scerell




